Pacura & ich: Mitarbeiter im Portrait

Der 30-jährige Maikel Bluhm ist aus tiefster Überzeugung und mit größter Leidenschaft examinierter Altenpfleger und liebt seinen verantwortungsvollen Beruf. Nebenbei schlummert noch ein kleines Schauspieltalent in ihm, wodurch er schon die ein oder andere Rolle ergattern konnte.

Der Weg zum Traumjob

Maikel Bluhm arbeitet seit genau einem Jahr als Altenpfleger bei Pacura med und kann sich keinen anderen Beruf mehr vorstellen. Doch das war nicht immer so. Nach seinem Schulabschluss hat der 30-Jährige eine Friseurausbildung angefangen und erfolgreich abgeschlossen. Nach nur kurzer Zeit aber stellte die Pflegefachkraft fest, dass diese Berufung ihn nicht erfüllt. Durch Zufall begann er ein Praktikum im Pflegebereich und stellte fest, dass es ihm Spaß macht, älteren Menschen zu helfen und für sie zu sorgen. Das schönste in seinem Beruf ist, „wenn die Bewohner mir danken und froh sind, dass ich mich um sie kümmere“. Mittlerweile arbeitet er seit rund 10 Jahren in diesem Beruf und ein Branchenwechsel kommt für ihn nicht mehr in Frage. Wir sind froh und zugleich stolz, Maikel seit über einem Jahr in unserem Pacura Team zu haben. Auf die Frage, warum er zu Pacura med gewechselt habe, antwortete er: „Als Homosexueller hat man es oft nicht leicht, vollkommen respektiert zu werden. Pacura med macht hier bei seinen Mitarbeitern aber keine Unterschiede. Sie akzeptieren mich nicht nur so wie ich bin, sondern interessieren sich auch für mich und mein privates Leben. Das gibt mir ein Gefühl der Wertschätzung“.

Unverhofft kommt oft

Maikel arbeitet in seinem Beruf als Altenpfleger in Vollzeit, ist verheiratet, hat zwei Hunde, liebt es, sich um den Haushalt zu kümmern und renoviert nebenbei mal so schnell das gemeinsame Haus. Doch wie bekommt der Altenpfleger das alles unter einen Hut? Durch eine 35-Stundenwoche und seine flexible Einsatzbereitschaft ergibt sich für die Pflegefachkraft eine ausgewogene Work-Life-Balance. In dieser Zeit verbringt er besonders viel Zeit mit seinen Hunden. Maikel hat sich zusammen mit seinem Mann zwei Hunde zugelegt – ein Weibchen und ein Männchen. So wie es der Zufall will, wurde die Hündin von dem Akita Inu Männchen ungewollt gedeckt und hat insgesamt sechs gesunde Welpen zur Welt gebracht. Laut Tierärztin wären die beiden Hunde aber noch zu jung, um geschlechtsreif zu sein, sodass sie davor noch nicht kastriert wurden. Über die Trächtigkeit seiner Hündin hat Maikel an einem frühen Morgen erfahren und noch am selben Tag kamen abends die Welpen zur Welt. Nur drei Wochen später hat er die Liebe seines Lebens geheiratet und für ihn war dies das schönste „Hochzeitsgeschenk“, weil seine Hündin ihn – lt. seiner Aussage – zum stolzen „Opa“ gemacht hat.

„Nur die Liebe zählt”

Eine der großen Stärken von Maikel ist seine hohe Auffassungsgabe. Besonders in seinem Beruf profitiert er davon. Maikel ist überregional für Pacura med im Einsatz und arbeitet dadurch in den verschiedensten Pflegeeinrichtungen und Altenheimen. Innerhalb von zwei Tagen kann der Altenpfleger sich alle Namen, sowohl von seinen Kollegen, als auch von den Bewohnern der Station merken. Dadurch baut die examinierte Fachkraft schnell eine Bindung zu seinen pflegebedürftigen Bewohnern auf. Diese Gabe hat ihren Ursprung bereits im Kindesalter. Maikel liebt es vor Publikum zu stehen, zu reden und dementsprechend vorher auch die Drehbücher auswendig zu lernen. Als Kind war er Mitglied in einer Theater AG und hatte regelmäßig Auftritte. Dabei spielte er sogar des Öfteren eine Hauptrolle, wie etwa Captain Hook in Peter Pan. Auch trat er gemeinsam mit seiner Schulklasse im Kinderkanal auf und gewann bei einem Wettbewerb den Hauptpreis – einen Konzertbesuch.

Im Jahr 2014 war Maikel Kandidat bei der bekannten Dating-Show „Nur die Liebe zählt“ mit Kai Pflaume, um auf diesem Weg seine große Liebe zu finden. Von insgesamt 195 Bewerbern kam Maikel unter die Top drei und durfte Tim kennen lernen. Doch am Ende hat es leider nicht gereicht. Sein heutiges Glück hat er über einen anderen Weg gefunden. Ihm macht es besonders viel Spaß vor der Kamera zu stehen. Für Maikel steht dabei nicht das Geld oder möglicher Ruhm im Vordergrund, sondern die Freude daran. Er könnte sich vorstellen, nebenberuflich diese Tätigkeit auszuüben und bewirbt sich deshalb fleißig auf weitere TV-Produktionen.