"Mein Team erwartet eine persönliche Bindung"

Pacura intern – Ein Blick hinter die Kulissen


Interview mit Tim Hahlweg, People Manager Pacura med

Was macht ein Mitarbeiterbetreuer | People Manager?

Die Einsatzplanung bei Pacura med bedarf eines nicht unerheblichen Aufwandes. Damit Dein Einsatz zur rechten Zeit und am rechten Ort stattfinden kann, müssen etliche Formalitäten geklärt werden. Vom Dienstwagen bis zur wunschmäßigen Einsatzplanung muss stets alles stimmen – und dass bei über 2.000 medizinischen Fachkräften in ganz Deutschland. Um für möglichst komfortable Rahmenbedingungen bei Deinem Einsatz zu sorgen, geben unsere Mitarbeiterbetreuer täglich ihr Bestes. Einer davon ist Tim Hahlweg. Der Hamburger arbeitet bereits seit anderthalb Jahren bei uns. Im Interview berichtet er über seine Arbeit als Dein Ansprechpartner bei Pacura med.

Wie wird man Mitarbeiterbetreuer / People Manager?

Mein Werdegang ist alles andere als geradlinig. Nach längerer Zeit als Leiter eines Fitnessstudios mit Personalverantwortung, wollte ich mir fundiertes Wissen aneignen und absolvierte ein interdisziplinäres Studium zum Sozialökonom mit Schwerpunkt BWL und einer Vertiefung im Personalwesen. Danach war es naheliegend in den Personalbereich zu gehen und da ich auf einen rein administrativen HR-Backoffice Bereich keine Lust hatte, weil ich weiterhin Teil eines Teams sein wollte, bin ich zu einer Consulting-Firma gegangen. Mein Einstieg in das 360-Grad Personalwesen – vom Recruiting über den Vertrieb bis hin zur Betreuung. Eine harte Schule. Eine gute Schule. Trotzdem hat es mir noch nicht gereicht und dachte ich nach einiger Zeit, das geht noch besser.

…und ist es jetzt besser?

Ja, sonst wäre ich nach anderthalb Jahren nicht immer noch hier und würde mich für Pacura med mit meinem Gesicht für dieses Interview zur Verfügung stellen. *lacht*
Ursprünglich bin ich zu Pacura gekommen, weil mich der Mix aus Vertrieb und Personalverantwortung mit eigenem Team so fasziniert hat. Ein nettes und respektvolles Miteinander ist mir sehr wichtig. Das Umfeld bei Pacura liegt mir und ich kenne mich auch grundlegend im Gesundheitsbereich aus. Vor meinem Studium habe ich lange im Reha-/Gesundheitsbereich als Coach gearbeitet. Ich kam damals schon sehr gut mit den Menschen zurecht. Weniger mit den Hochleistungssportlern, sondern eher mit denen, die medizinische Probleme hatten oder etwas mehr Unterstützung brauchten. Ich bin einfach dem Gesundheitsbereich zugeneigt. Außerdem hilft es im Mitarbeitergespräch mit einer medizinischen Fachkraft, wenn man eine Grundidee vom menschlichen Körper hat.

Was sind Deiner Meinung nach die drei wichtigsten Eigenschaften für Deinen Beruf?

*Überlegt* Auf jeden Fall ist Empathie sehr wichtig. Ich muss auf jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin individuell eingehen können. Mein Team erwartet eine persönliche Bindung und individuelle Betreuung. Deshalb sind sie bei uns. Das ist, was Pacura med auszeichnet. Die persönliche Ebene. Und das geht nur mit Empathie und unserem bewährten Ansatz, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einen persönlichen Ansprechpartner hat. Wenn ich mich nicht auf mein Gegenüber einlassen kann, ist es mir kaum möglich ihn oder sie lösungsorientiert zu betreuen. Dann ist Belastbarkeit noch sehr wichtig in meinem Beruf und als letztes noch Begeisterungsfähigkeit. Wenn ich weder mich selbst noch andere für das, was ich mache, begeistern kann, dann werde ich wenig Erfolg haben.

Was sind Deine typischen Aufgaben?

Das ist das Spannende: Es gibt keinen ganz typischen Alltag. Klar, fallen alltägliche Aufgaben an: Das Abstimmen der Einsatzplanung mit dem Betreuerteam sowie unseren Fachkräften, das Bearbeiten von Urlaubsanträgen und Krankmeldungen oder das Klären verschiedener Verwaltungsanliegen zum Beispiel. Abgesehen davon, kommen Anrufe zu allen möglichen Themen rein. Das Spannende ist es dann, eine zufriedenstellende Lösung zu finden, wenn es irgendwo hakt. Kurz gesagt, bin ich die Schnittstelle zwischen meinem Team und allen Abteilungen bei Pacura.

Was gefällt Dir an Deinem Job am besten?

Im Optimalfall passt es für alle Seiten. Wenn der Kunde mit der Fachkraft zufrieden ist und die Fachkraft gerne in der Einrichtung arbeitet, das ist ein schöner Moment. Ab und zu rufen mich Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter an, die nach den ersten Stunden in einer Einrichtung unglücklich sind, weil beispielsweise die anfänglichen Gespräche oder die Einarbeitung nicht optimal verliefen. Ich versuche dann die Situation zu verstehen, zu motivieren und wir suchen gemeinsam eine Lösung. Wenn sie dann später wieder anrufen und sagen: „Es läuft super, Du kannst mich hier gerne verlängern!“, dann ist das immer ein schönes Gefühl. Das sind die Anrufe, bei denen ich zufrieden den Hörer auflege.

Und gibt es weniger erfreuliche Momente?

Unerfreulich wird es dann, wenn es gravierende Probleme in den Einsätzen gibt: Belästigung oder Mobbing beispielsweise. Da sind wir als Team in unserer Niederlassung gefordert, solch untragbaren Zustände schnellstmöglich zu beenden. Wir versuchen nachzuvollziehen was passiert ist und eine Lösung zu finden. Wir vermitteln und geben unser Bestes, die notwendigen Konsequenzen herbeizuführen. An solchen Punkten wollen wir unserem Team zeigen: Wir sind da, wir setzen uns ein und kommen notfalls auch persönlich in die Einrichtung, um so etwas zu klären.

Hast Du Beispiele für Anrufe, die Dir in Erinnerung geblieben sind?

Oh, da gibt es einige. Wir haben viele Fachkräfte, die schon länger im Unternehmen sind als ich. Die haben viele spannende Erlebnisse aus ihren Einsätzen zu erzählen. Teilweise werden Freundschaften geschlossen, wenn sich Mitarbeiter im gemeinsamen Einsatz kennenlernen. Oftmals erzählen mir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Privates – schöne Erlebnisse wie beispielsweise Geburten oder Hochzeiten. Ein gutes Gefühl, denn diese Einblicke zeigen mir, dass das Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeitern aus meinem Team stimmt und wir eine gute Bindung haben.

Eingeladen zu einer Hochzeit wurdest Du aber noch nicht, oder?

*lacht* Nein, bisher noch nicht, aber manchmal bekomme ich ein Foto aus dem Urlaub oder persönliche Grüße zu Feiertagen. Man hat nicht nur eine reine Arbeitsbeziehung, sondern kann auch ab und an etwas Persönlichkeit mit reinbringen.

Gerade bei solchen Einblicken – Ist es schwer Distanz zu wahren?

Für mich persönlich nicht. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wie viel er oder sie von sich preisgibt. Das gilt auch für mich. Unabhängig davon ist der regelmäßige Kontakt zu all meinen Teammitgliedern. Auch hier gibt es Extreme: Vom täglichen Kontakt bis hin zum scherzhaften „Tim, wir haben vor 5 Wochen doch erst gesprochen, was rufst du mich schon wieder an? Wenn ich ein Problem habe, melde ich mich bei Dir“. Und das machen diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann auch. Andere brauchen mehr Betreuung, mehr Zwischenmenschliches. Jeder hat andere Bedürfnisse.

Allein im Alter haben wir eine riesige Spanne im Team. Von Anfang 20 bis Ende 60. Einige sind schon im Rentenalter, fangen aber bei uns an, weil sie sich nicht zu Ruhe setzen wollen und Zeitarbeit ein schönes, flexibles Modell für sie ist. Männer, Frauen, verschiedene Nationalitäten und Ethnien – Jeder hat unterschiedliche Erfahrungen und Erwartungen. Auf jeden individuell einzugehen, das ist für uns People Manager die größte Kunst.

Ich danke Dir für das Gespräch. Hast Du noch abschließende Worte zum Team oder der Arbeit an sich?

Es vergeht hier kein Tag, ohne dass etwas Lustiges oder Positives passiert. Egal wie hoch der Stress ist, egal wie hoch der Zeitdruck ist; irgendjemand bei uns nimmt sich die Zeit den Fokus kurz auf etwas Positives zu lenken. Gerade in unserer kleinen Niederlassung in Hamburg haben wir ein sehr kooperatives Miteinander und arbeiten immer als Team zusammen. Ich finde, das ist das Besondere bei Pacura.

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