Pacura & ich: Mitarbeiter im Portrait – Angelika Schulika

Angelika ist Pflegerin mit Leib und Seele. Egal auf welcher Station, egal zu welcher Tageszeit – für Patienten hat sie immer ein offenes Ohr. Sie ist bereits seit Abschluss ihrer Ausbildung fester Teil des Pacura med Teams.

Pflegebegeister seit Tag eins

„Büro war noch nie meins. Ich wollte Action“. Für Angelika Schulika war von vornherein klar: Sie will Krankenschwester werden. Inspiriert durch die US-amerikanische Krankenhausserie „Grey’s Anatomy“, trat sie schon in der neunten Klasse ihr erstes Praktikum in einer Klinik an. Obwohl sie rasch feststellt, dass die Realität nicht ganz der romantischen Darstellung aus der Serie entsprach, fühlte sie sich in ihrer Entscheidung bestätigt und begann im Anschluss an die Schule ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Während der Lehre durchlief Angelika alle Stationen des Leipziger Universitätsklinikums. Wie in jedem guten Drama erlebte sie Höhen und Tiefen. „Ab und an hatte ich schwere Tage“. Nichtsdestotrotz war sie sich sicher, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Nach der Ausbildung hieß es: Jobsuche. Auf die Empfehlung einer Freundin hin kam Angelika auf Pacura med. „Das Angebot war deutlich besser als das vom Krankenhaus. 35 Stunden Woche und viele andere Vorteile. Warum machst Du‘s nicht auch?“, überlegte sie.

Gesagt, getan. Seit mittlerweile mehr als einem Jahr arbeitet die 21-Jährige bei Pacura med. Überzeugt hat sie vor allem die Wertschätzung durch ihren Betreuer. „Ich glaube nicht, dass eine Klinik der Maximalversorgung nach Feierabend anrufen würde, um zu fragen, wie es mir geht und ob alles passt“. Die examinierte Fachkraft war bereits in verschiedenen Einrichtungen rund um ihren Heimatort eingesetzt. Mit der Einfindung und den abwechslungsreichen Einsätzen in unterschiedlichen Häusern hatte sie dabei nie Probleme. „Ich komme eigentlich mit jedem super aus“. In den jeweiligen Teams knüpfte sie Kontakte und schloss neue Freundschaften mit Kollegen, und Ärzten. „Zu Vielen halte ich den Kontakt und manchmal verabredet man sich auch.“

Eine geduldige Zuhörerin

Trotz der anspruchsvollen Arbeit im Gesundheitssektor ist die Pflege für viele Menschen ein Traumjob. Doch die Allerwenigsten leben so für das, was sie tun, wie Angelika. Was genau ihr an der Pflege gefällt? „Das Pflegen an sich. Einer alten Dame über den Kopf streicheln, ihr das Gefühl vermitteln: alles ist gut“. Für die Menschen nimmt sich die 21-Jährige alle Zeit, die nötig ist, auch wenn das einen späteren Feierabend bedeutet. Während der Abendrunde geht sie bei jedem Einzelnen vorbei, bringt Wasser, fragt nach dem Befinden und heitert auf. Doch vor allem tut sie eines: Zuhören. „Die älteren Leute sind unglaublich dankbar, wenn man einfach mal zuhört, ihre Augen strahlen dann richtig“, erzählt Angelika. „Schön, dass Sie diesen Beruf noch machen“, ist ein Satz, den sie häufig zu hören bekommt. Ihre geduldige, gründliche Vorgehensweise sorgte auch schon für Aufmerksamkeit. „Machst du das immer so?“, fragte die Stationsleitung eines früheren Einsatzortes überrascht. Angelika überraschte an dieser Frage nur die Tatsache, dass andere es scheinbar nicht so machen.

Während ihrer Ausbildung hatte Angelika kurzzeitig den Wunsch Kinderkrankenschwester zu werden. Auch, wenn die Entscheidung auf Gesundheits- und Krankenpflegerin fiel – ein Herz für Kinder hat Angelika trotzdem. Sind Schüler oder Auszubildende in der Einrichtung, versucht sie Zeit aufzubringen, ihnen bessere Einblicke in das Pflegewesen zu ermöglichen und das bestehende Interesse weiter zu wecken. Sie sorgt dafür, dass die jungen Leute nicht nur mit unliebsamen Aufgaben beladen werden, die sonst keiner machen möchte. Bietet sich die Gelegenheit, zeigt sie dem Pflegenachwuchs verschiedene Kniffe, erklärt Verbandswechsel und andere Tätigkeiten. „Das sind schließlich die Pflegekräfte von morgen“. Auch in der Freizeit hat Angelika gerne Kinder um sich. Einmal pro Woche holt sie die drei Heranwachsenden einer guten Freundin von der Kita ab und kümmert sich um sie. Nicht nur, um ihre Freundin zu unterstützen, sondern auch, weil es ihr Freude bereitet: „Ich bin ein kleiner Kindermagnet“, lacht sie.

Lieblingsort: Daheim

Angelika hat Flugangst, weshalb weit entfernte Reiseziele für sie außer Frage stehen. Ihren Urlaub verbringt sie mit ihrem Freund André an Orten, die mit der Bahn oder dem Auto erreichbar sind. Am liebsten ist sie tatsächlich aber zuhause. Die beiden leben gemeinsam in einem kleinen, waldnahen Dorf, fernab großer Straßen. Eine friedliche Atmosphäre. „Am Tag kommen vielleicht fünf Autos vorbei und eins davon ist das Postauto“, erzählt Angelika. Ein perfekter Ausgleich, da sie in Vollzeit in der Pflege und ihr Freund als selbstständiger Bauingenieur arbeitet. Kürzlich hat das Paar das gemeinsame Haus umgebaut und befindet sich jetzt im Endstadium des Projekts. Angelika wählt die Möbel aus und kümmert sich um Einrichtung und Dekoration des Innenraums. So verwandelt sie das Haus, passend zur idyllischen Umgebung, in den perfekten Erholungsort.

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